DCOM Distributed Component Object Model. Die Version der Component Object Model Spezifikation, die festlegt, wie einzelne Komponenten im Netzwerk miteinander kommunizieren. Dadurch ermöglicht DCOM die Verteilung verschiedener Komponenten einer Anwendung über mehrere Netzwerkcomputer hinweg.
DDE Dynamic Data Exchange. Microsoft- Standard zum Austausch von Daten zwischen Anwendungsprogrammen.
Desktop-Programm Elektronischer Schreibtisch, der den herkömmlichen Büroarbeitsplatz objektorientiert am Bildschirm nachbildet.
DMA Document Management Alliance.
DMA-Modell Spezifiziert grundlegende Operationen und gemeinsame Elemente aller DMA-konformen Dokumenten- Management-Systeme. Der Zugriff auf ein DMA-System wird über Zugriffspunkte und Servicepunkte bereitgestellt. DMA Middleware sorgt für die Verteilung der Zugriffe. Für den Client bietet DMA eine einheitliche Sicht auf alle Dokumente, unabhängig von ihrem Ort, ihrer Erstellung usw.
DMS Dokumenten-Management-System.
Document Imaging Computergestützte Erfassung, Speicherung, Suche, Änderung und Ausgabe von lmages.
Document Management Alliance Ein Zusammenschluß von über 100 Unternehmen mit dem Ziel, Standards und Produkte zur Verfügung zu stellen, die die Interoperabilität von Dokumenten- Management- Anwendungen ermöglichen.
Dokument Entspricht nicht nur den ehemaligen Papierdokumenten, sondern kann daneben jede andere digitale Form von Informationen beinhalten, die zu einem Dokument verbunden werden. Ein Dokument kann aus einem (z. B. einem Bild oder einem Datensatz) oder mehreren Einzelobjekten (z. B. mehreren Bildern, einer Datei mit integrierten Bildern, Texten und Tabellen, gemischten Inhalten aus mehreren Quellen) bestehen.
Dokumenten-Management Erfassung, Bearbeitung, Verwaltung und Speicherung von Dokumenten unter Sicherstellung von Genauigkeit,Performance, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Unabhängig davon, wo und in welchem Format die Dokumente gespeichert sind.
Dokumenten-Management-System Gesamtsystem, bestehend aus Hard- und Software, mit dem die in einem Unternehmen anfallenden Informationen aufgenommen, verwaltet und bearbeitet werden. Diese Informationen können in Papierform oder elektronisch vorliegen. Die Papierdokumente werden vor der Erfassung in ein digitales Format überführt. Die zu erfassenden Dokumente werden indiziert und können somit gezielt gesucht und wiedergefunden werden. Des weiteren ist eine Volltextsuche ( Volltext) möglich, bei der direkt Bezug auf den Inhalt eines Dokuments genommen wird.
Dokumenten-Management-System (im engeren Sinn) Ein DMS im engeren Sinn ermöglicht die Verwaltung von Dateien in Netzwerken. Diese Systeme sind dokumentorientiert, das heißt Zugriff, Verwaltung und Darstellung erfolgen auf Basis von Dokumentenmerkmalen.
Dokumenten-Management-System (im weiteren Sinn) Sammelbegriff für die sich zunehmend mischenden Systemkategorien Dokumenten- Management-Systeme (DMS) im engeren Sinn, Document Imaging, Groupware, Workflow, elektronische Archivsysteme mit digitalen optischen Speichern, E-Forms u. a.
Dokument-ID Eindeutige Dokumentnummer, die zur Identifizierung dieses Dokuments dient. Die IDNummer ist fortlaufend und wird von dem Erfassungssystem automatisch vergeben.
Dokumenttyp Auch Dokumentart genannt, beschreibt Dokumente mit gleichen Merkmalen. Zur Klassifizierung von Dokumenten werden diesen bestimmte Dokumenttypen zugewiesen. Dokumenttypen werden nach Art ihrer Verwendung definiert und können zweckentsprechend eingerichtet werden. Solche Dokumenttypen sind zum Beispiel Notizen, Angebote, Bestellungen.
Drag & Drop „Ziehen & Ablegen“, eine mit Hilfe der Maus durchgeführte Aktion, bei der Objekte (z.B. Dateien) in einer grafischen Benutzeroberfläche verschoben werden.
DVD Digital Versatile Disk. Ein Speichermedium im Format der Compact Disk, jedoch mit höheren Speicherkapazitäten.
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